Review: The Savants - One million suns (CD)


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Dieses Album ist eine NAMELESS-Empfehlung!
LOVE VINYL! Dieses Album ist auch als Vinyl erschienen.

Bewertung:

SternSternSternSternSternSternSternSternSternStern

Band:

The Savants

Album:

One million suns

Label:

Hulk Räckorz

VÖ:

25.04.2014

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Schlagworte:

Deutschpunk, Hulk Räckorz, One million suns, Punk, Punkrock, The Savants, Tübingen
So, meine Freunde! Heute scheppert uns eine weitere Portion Punkrock vom Feinsten um die Ohren. THE SAVANTS aus Tübingen geben sich mit ihrem Studioalbum „One million suns“ die Ehre. Die 4 Jungs Schmäx (g/v), Herr Vorragend (g/v), Herr Kaiser (b) und Eckuzz Energy (d) haben sich im Jahre 2004 gegründet und ein D.I.Y. Album aufgenommen. Auf etlichen Konzerten haben sie sich über die Jahre eine amtliche Fanbase erspielt, die sehnsüchtig auf ein weiteres Album gewartet hat. Im April dieses Jahres ist es nun endlich soweit. Erschienen ist das gute Stück über „Hulk Räckorz“, das uns bekannt ist durch Bands wie „Wizo“ oder „Molotow Soda“. Das Cover Artwork ist schon allein durch den Comic Stil total kultig. Man wird von einer durchgeknallten Sonne angestarrt und angegrinst, dreht man die CD um, sieht man den Arsch der Sonne. Das ist bisher mein persönliches Artwork des Jahres. Okay, die Messlatte ist jetzt hoch angesetzt, ich kann aber jetzt schon sagen, dass THE SAVANTS diese mit Leichtigkeit überspringen werden. Also, übelste Vorfreude, auf geht’s! PLAY!

Paka Karelia – Es beginnt mit cleanen, gezupften Gitarren und geht nahtlos über in straighten Highspeed Punkrock mit cleanem Gesang und schönen Partwechseln. Der Sound ist Bombe! Als Opener ist die Nummer perfekt – guter Einstand!
 
Fuel – Yeah, Baby! Wie der Name shcon sagt, gibt der Song Zündstoff für die Hummeln im Arsch. Eine tighte Midtempo Nummer mit ordentlichem Dampf an den Gitarren. Die Vocals sind schnell und deutlich zu verstehen, das Drumming ist straight, verspielt und arschtight. Macht saumäßig Bock das Dingen zu hören!
 
Jammertal – Und die Hummeln werden weiter angetrieben mit flottem Tempo, gutem Riffing, genialen Vocals … UND MIT EINEM SCHWEINEGEILEN KLAVIERSOLO! Was geht denn hier ab? Was der Pianist da abreißt ist schon Jazz auf hohem Niveau! Das kriegt man nicht alle Tage auf einer Punkrock Scheibe. Ganz großes Tennis!
 
Raplala – Auf einmal Ska! Schnelle Vocals und ein Chorus zum Mitsingen. Die Nummer hat alles, was ein Skalied braucht, inklusive Kazoo. Am Ende gibt es noch einen schönen Mitsing Part, der perfekt zur WM gepasst hätte. Geile Party Nummer!
 
The Beggar and the Boogie Man – Es geht weiter im Punkrock Stil. Straightes Drumming, offene Akkorde, klassische Oho’s, schnelle Vocals und ein Kazoo Solo. Das Songwriting ist ebenso klassisch. Könnte jetzt auch von einer Ami-Punkband eingespielt worden sein, rockt jedenfalls sehr! Das Outro besteht aus betrunkenem Männergesang und betrunkenem Händeklatschen - Geile Nummer!
 
Mandatory Fuck off Song – Ey…. Was geht ab hier?!?! Diese Band ist genial! Es bleibt zwar im Punkrock Stil, aber der ist geschmückt mit Parts, die auch von “Skindred”, „Disturbed“ oder “Sepultura“ hätten sein können. Man merkt einfach, dass die Jungs mit Spaß an der Sache sind. Ich glaube, wenn man die heute auf die Bühne stellt mit der Anweisung „Spielt einfach“, sie würden morgen noch kein Ende gefunden haben. Die haben Bock, die sind spielgeil und es ist einfach ein Fest, zuzuhören!
 
Yawp! – Die Gitarren zupfen orientalisch, flottes Drumming, deutscher Text und nach kurzem Intro werden die Verzerrer angeschmissen und kompromisslos abgegangen. Die „Aah’s“ kommen richtig gut. Der Zwischenpart ist druckvoll und macht Hummeln im Arsch. Alles in Allem ist das hier eine astreine Punkrock Nummer, die man wunderbar auf Parties auflegen kann. Der Schluss explodiert förmlich, nach und nach steigert sich jedes Element um am Ende ganz plötzlich zu stoppen. Geiles Ding!
 
Babylon Burns – Jetzt wird es wieder Amipunk-lastig. Offene Akkorde, schnelles Drumming und cleaner Gesang. Den Refrain kann man nach einmaligem Hören schon direkt mitsingen. Auch diese kurze Nummer ist durchweg gut, geht leicht ins Ohr und macht Hummeln im Arsch. Top!
 
Benjamin – Nochmal eine Prise Ska gefällig? Das hier ist eine Tanznummer mit Highspeed Refrain, die trotz der Kürze voller Abwechslung steckt. Alles, was man sich so im Ska vorstellt, kommt hier zur Geltung, inklusive Trompetensolo am Ende. Starke Vocals, geile Gitarren und tightes Drumming. Großartig!
 
Schwabylon is rising – Yeah! Ein Schweinegeiles Gitarrenintro, das nahtlos übergeht in eine weitere Nummer Highspeed Punkrock. Offene Gitarrenakkorde, weiterhin starke Vocals und tightes Drumming. Das Gitarrensolo kommt überraschend, aber dann denk ich mir nur noch „Wie geil!“. Es ist keine überragende Frickelkunst, aber dafür kann man es nach dreimal Hören problemlos imitieren. Eine weitere starke Nummer!
 
Manifesto of Lela P. Fitzgerald – Zack! Ohne Kompromisse geht es sofort ab in bester Bad Religion Manier! Der Song bleibt komplett straight und schnell. Die Vocals wie gewohnt stark. Leider geht aber auch diese Nummer viel zu früh zu Ende. Egal, hör ich sie nochmal. Genial!
 
Dare to be kind – Und wieder ein Wechsel in den guten, alten Ska. Groovige Drums, Ska-typische Gitarren, toller Gesang und wieder die liebe Trompete, die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Hier geht richtig die Sonne auf, eine weitere richtig geile Nummer! Bisher ist das ganze Album einfach ein Hammer. Wenn das so bleibt, gibt’s die volle Punktzahl. Großartig!
 
Sweepers – Yeah! Jetzt gibt’s eine Mundharmonika um die Ohren gepaart mit frischem, schnellem folkähnlichen Punkrock. Mit dem Gesang erinnert mich das hier zum Teil an Social Distortion. Der Refrain macht ein bisschen Gänsehaut, weil mal wieder diese Hummeln in meinem Allerwertesten rumschwirren. Großartige Nummer!
 
Till the world is blind – Bäms! Sofort wieder Highspeed! Alter wie geht das den ab hier? Bad Religion? Nein, lieber The Savants! Kein Witz! Was hier geboten wird ist der absolute Hammer. Schrammelnde Gitarren, Highspeed Drumming, geiler Gesang und ein Mega Gitarrensolo! Von der ersten bis zur letzten Sekunde wird man hier durch geschleudert! Grandios! Für mich der Höhepunkt des Albums!
 
A new Kind of play – Es bleibt im Highspeed Modus, genauso kompromisslos wie der Vorgänger beginnt auch dieses schöne Stück. Hier ist aber wieder ein kleines Wechselspiel mit Ska Elementen. Der mehrstimmige Gesang mit den Akkordwechseln haut mich gerade um, so etwas habe ich schon seit Jahren nicht mehr gehört. Ganz ganz großes Kino! Wahrlich a new kind of play!
 
Stare into the sun – Johan Sebastian Bach! Die Akkorde gleichen seinem ziemlich bekanntesten Lied, mal sehen ob ihr es erratet. Ansonsten ist das hier eine straighte Midtempo Nummer, die zum Mitsingen einlädt und einfach gute Laune macht. Zum Teil erinnert das hier wieder an Social Distortion, diese leichte Grundmelancholie ist dauernd präsent. Großartige Nummer!
 
Last Resort – Wird jetzt gecovert? Nein, nein. Das ist eine eigene Nummer mit deutschen Texten. Die Akkorde sind offen, der Rhythmus ist straight im Midtempo und der Gesang wieder stark. Was kann ich noch sagen? Auch der Song ist stark und macht einfach Spaß. Das Album werde ich wohl erst mal in Dauerschleife hören. Ballert!
 
Hügel für die Dicken – Wie letzter Song? Dat dorf do nit wohr sin! Leider ja, aber dafür bekommt man hier auch wieder etwas anderes geboten. Musikalisch straight gehalten, sticht hier der Männergesang heraus, gepaart mit Frauenchören im Hintergrund. Ein schönes, melodiöses Gitarrensolo ziert alles noch einmal zusätzlich. Gute Nummer!
 
So, meine Freunde! Das war es leider schon mit den Savants. Leider? Auf jeden Fall! Ich hätte noch gut und gerne 20 weitere Songs hören können und wäre immer noch derselben Meinung, die ich jetzt habe: ohne groß zu überlegen, ist das meine Punkrock Scheibe des Jahres! Lange habe ich nicht mehr so viel Spaß an einer Punkrock Scheibe gehabt, wie an dieser. Da ist alles bei, was das (Punkrock) Herz begehrt. Von schnellen Highspeed Nummern zu straightem, klassischem und dann rüber zum Skapunk. 3 Elemente, die auf diesem Album perfekt miteinander verschmelzen. Alles klingt stimmig, die Instrumente werden einwandfrei beherrscht. Und produziert ist das alles in 1A Qualität. Wer diese Band noch nicht kennt, auf Bands wie Bad Religion, Social Distortion, Sondaschule, Wizo und Slime steht, sollte unbedingt dieses Album hören. Absolut Schweinegeil von vorne bis hinten! Volle Punktzahl und absolute Kaufempfehlung! Danke für’s Lesen und bis zum nächsten Review!

Trackliste The Savants - One million suns:
01. Paka Karelia
02. Fuel
03. Jammertal
04. Raplala
05. The Beggar and the Boogie Man
06. Mandatory 'Fuck off' Song
07. YAWP!
08. Babylon burns
09. Benjamin
10. Schwabylon is rising
11. Manifesto of Leland P. Fitzgerald
12. Dare to be kind
13. Sweepers
14. Till the world is blind
15. A new kind of play
16. Stare into the sund
17. Last Resort
Jetzt kostenlos in das Album "One million suns" von "The Savants" reinhören

Veröffentlicht von am um 13:21 Uhr unter Reviews

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Video: The Savants - Jammertal

Bandinfo: The Savants

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