Review: Tenacious D - Rize of the Fenix (CD)


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Schlagworte:

Dave Grohl, Jack Black, Kyle Gass, Review, Rize of the Fenix, Tenacious D
6 lange Jahre ließen Hollywood Jack Black und sein unförmiger Kollege Kyle Gass ihre Fans warten. Doch das warten hat sich gelohnt. Mit "Rize of the Fenix“ haben Tenacious D wiedermal ein Album geschaffen welches ein muss wird für jede CD Sammlung die auch nur ein klein wenig auf sich hält.

Musikalisch wird einem der gewohnte gekonnte Rocksound geboten der The D zu dem macht was sie sind. Ein etwas stumpfer platter Humor, welcher aber etwas zurück geschraubt wurde, in einem Soundkleid dass immer etwas nach guten alten Hard Rock klingt. Nicht zuletzt durch die alles andere als ungeschulten Stimmfarben. Wenn man Vergleiche zu den beiden Vorgänger Alben ziehen möchte so könnte man "Rize of the Fenix“ als etwas ruhiger bezeichnen. Wobei die Debut CD seiner Zeit ja fast nur akustisch war. Dieses ruhiger heißt hier jedenfalls keinesfalls langweiliger.
Sie switchen innerhalb von einem Song durch verschiedene Stile der handgemachten Musik. Mal gibt es spanische Folk Elemente, mal Country und dann wieder Riffs in bester Thin Lizzy oder Van Halen Manier. Keine Musik die einfach so dahin geklatscht wird um schnell mal etwas Geld einzuspielen sondern fein durchdachte, wenn auch unterschätzte, Arrangements nach denen sich jeder Musiker heimlich die Hände leckt.
Absolute Hitverdächtig sind Songs wie "Seniorita", "Roadie", "39" oder auch das wunderschöne Lied "The ballad of Hollywood Jack and the Rage Kage“ welches eine gleichzeitige Verneigung an Led Zeppelin ist. Eine kleine 80er Verarsche gibt es auch noch mit dem Song "to be the best“. Man wartet fast schon auf den Einsatz von Bonny Tyler.
An den Drums sitzt auch wieder Mister Foo Fighter Dave Grohl. Es soll ja Menschen geben die haben keine Ahnung dass der gute Mann seinerzeit Drummer bei Nirvana war. Ist hier auch nicht wichtig eigentlich aber es fällt mir gerade wieder das Entsetzen ein welches ich dann immer verspüre. Sowas ist eine bitterböse Kulturlücke.
Tenacious D hauen auf "Rize of the Fenix“ wieder einen Spaßmacher nach dem anderen raus. Ein Album welches man sich gerne in Ruhe  reinzieht welches aber ebenso Party geeignet ist oder als schlichte Hintergrundmusik für einen geselligen Abend dienen kann. Ein bisschen Gefallen wird hier jeder finden.
“Just like the phoenix, we’ll fucking rise again”

PS:
In Zeiten wo Mittags um 12 schon Titten auf RTL 2 zu sehen sind ist es ziemlicher Schwachsinn das "Rize of the Fenix" Cover zu zensieren oder zu überkleben. Komische Sache dieses Deutschland.

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Veröffentlicht von am um 22:41 Uhr unter Reviews

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