Review: Reno Divorce - Lover´s Leap (CD)


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Dieses Album ist eine NAMELESS-Empfehlung!

Bewertung:

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Band:

Reno Divorce

Album:

Lover´s Leap

Label:

Keine Angabe

VÖ:

Keine Angabe

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Schlagworte:

Lover´s Leap, Reno Divorce, Review
Ladies and Gentlemen, kurz gesagt: 4 Jungs aus Denver, 13 Titel und 38 Minuten gute Laune. Ich hatte erst letztes Jahr das Vergnügen, die Musik von Reno Divorce zum ersten Mal zu hören, obwohl die Band bereits seit über 10 Jahren guten Punkrock macht und mehrere Alben herausgebracht hat. Nach dem Album "Tears before breakfast", welches 2009 herauskam und absolut genial ist, ist "Lover’s Leap" nun die jüngste Scheibe, veröffentlicht im Februar 2013. Nochmal eine Steigerung, wie ich finde, man denkt sofort an Sommernächte, Bier und jede Menge Spaß. Wer Reno Divorce also noch nicht kennt, der sollte sich dieses Album schleunigst anhören!

Die Mischung aus OC-Punkrock, Honky Tonk, Rock’n’roll und Blues-Elementen zieht sich durch die ganze CD. Mal gibt es mehr uptempo Punkrock wie in den Songs "You’ve created a monster" und „"Ill-Gotten Gains", die etwas schneller und härter sind, mal gibt es mehr Rock’n’Roll und Blues, wie in der zweiten veröffentlichten Nummer "Sunsets & Corvettes", die definitiv zum Tanzen anregt, wie ich finde.
Der erste Song "Rep to protect" erinnert instrumental an typischen US-Punkrock, Brent Lovedays raue und angenehme Stimme gibt dem ganzen aber noch eine ganz eigene Note. Wo wir gerade beim Gesang sind - ja, er erinnert gerade im ersten Track, eigentlich in den Meisten dem von Mike Ness. Social Distortion ist auch definitiv Vorbild für Reno Divorce, beide Bands standen auch schon zusammen auf der Bühne. SD-Fans, aber auch Fans von den "Generators", den "Swingin Utters", "Rise against" und den "Bones" kommen hier voll auf ihre Kosten. Mit der ersten Single "Lover‘s Leap", die den gleichen Titel trägt wie das Album, haben Brent und Co. direkt einen Volltreffer gelandet, für mich definitiv eines der Highlights der Scheibe: eingängige Melodie, die im Ohr bleibt und Stimmung, sowie Gänsehaut erzeugt. Das Lied sollte permanent im Radio laufen, wenn ihr mich fragt. Auch das Hören des kompletten Albums wird trotz relativ gleichbleibendem Musikstil nicht langweilig, denn jeder Song hat eine ganz eigene Melodie, die definitiv im Kopf hängen bleibt.

Positiv aufgefallen ist mir auch das Saxophon-Spiel in "Make sure you’re sure", das auch noch Swing in die ganze Scheibe bringt. Gute Sache! Bei den Texten handelt es sich vorwiegend um Laster, Liebe, Sex und so weiter, typische Themen eben und die Lyrics harmonieren sehr gut mit der Musik. Das blau-weiß gestaltete Cover der CD erinnert irgendwie an den Anfang eines Westernfilms, und das passt auf jeden Fall gut zu den Blues- und Country-Einflüssen der Musik und dem Thema und der Stimmung des Albums.

Mein Fazit? RAWR! Die Stimme, der Sound, die Texte, die Band - genau mein Geschmack! Ich kann es kaum erwarten, die Jungs mal live zu sehen, ich glaube das haut mich dann endgültig um. Wie auch immer - die perfekte Musik für lange Autofahrten auf dem Highway... Na gut, oder halt einfach nur für Autofahrten auf herkömmlichen Alltagsstrecken und eigentlich sonst auch immer. In meiner Musiksammlung möchte ich die Band nicht mehr missen, denn für jede Stimmung gibt es mindestens einen Song.

Trackliste Reno Divorce - Lover´s Leap:
01. Rep To Protect
02. You've Created A Monster
03. Lover's Leap
04. Ill-Gotten Gains
05. Sunsets & Corvettes
06. Stumble (Intermission)
07. Time Flies When You're Having Fun
08. Make Sure You're Sure
09. I'll Always Be Your Slave
10. Every Second Counts
11. Three Time Loser
12. G.E.D. Sweetheart
13. Don't Let It Slip Away

Veröffentlicht von am um 12:41 Uhr unter Reviews

Dieses Review gibt den subjektiven Eindruck des Redakteurs wieder und muss sich nicht mit der Meinung der anderen Redakteure decken.

Video: Reno Divorce - Lovers Leap

Bandinfo: Reno Divorce

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