Review: Pro-Pain - Straight to the dome (CD)


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Dieses Album ist eine NAMELESS-Empfehlung!

Bewertung:

SternSternSternSternSternSternSternSternSternStern

Band:

Pro-Pain

Album:

Straight to the dome

Label:

Sunny Bastards

VÖ:

Keine Angabe

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Schlagworte:

Hardcore, Pro-Pain, Review, Straight to the dome, Sunny Bastards
So, meine Freunde! Uns erreichte die wundervolle Mitteilung, dass Pro-Pain wieder zurück sind! Nach sage und schreibe 21 Jahren Bandgeschichte liefern sie ihrer Gemeinde am 07.09.2012 ihr 13. Werk "Straight to the dome", was so viel bedeuten soll wie "Voll auf die Glocke". Klingt jetzt schon ziemlich typisch für die Amerikaner, die ja für ihre Texte von den Fans geliebt bis vergöttert werden. Ich jedenfalls bin jetzt sehr gespannt und freue mich wie ein Teenager, die ersten Klänge zu vernehmen. Der erste Titeltrack heißt direkt wie das Album. Bäms, dat jibt direkt auffe Schnüss jetz!

Das Cover zeigt die Band mit Frontmann Gary im Vordergrund, der einem - passend zum Albumtitel - seine Faust entgegen schleudert. Mal sehen was passiert, wenn ich auf Play drücke!

Straight to the Dome - DSCH! Garys Faust schleudert mir volles Karacho direkt auf die Glocke! Es wird sofort Vollgas gegeben, ohne Kompromisse. Garys Stimmgewalt zeigt sich von Beginn an in seiner ganzen Pracht. Die Gitarren klingen sehr voll und sind extrem tight! Das Drumming geht voll nach vorn, direkt volles Rohr! Es ist gar nicht lange her, da fand ich mich im Pit von Agnostic Front wieder. Jetzt fühle ich mich echt zurückversetzt. Einfach nur derbe, was hier passiert! Genau so abrupt wie sie anfängt, endet die Nummer auch. Was für ein abgefahrener Einstand! Pro-Pain is back, Bitches!

Payback - Bäms! Meine Fresse geht das ab! Der Song startet mit einem Mördermäßigen Halftime, gepaart mit einem sehr punktierten Riffing. Spätestens als der Gesang einsetzt, bin ich in totaler Pogolaune. Es geht richtig ab! Sehr schnelle Drummings und hammerharte Gitarren, die den wirklich befreienden Text exzellent untermalen. PAYBACK! YOU GET WHAT YOU FUCKING DESERVE! Ein kurzes Gitarrensolo zündet jetzt endgültig die Adrenalin-Lunte für den explodierenden Endpart! Alter Falter! Einmal Hirn-Schleudergang bitte, mit extra Trauma obendrauf!

Nothing Left - Vollgas! V.O.L.L.G.A.S.! Ohne Kompromisse geht es mit Höchstgeschwindigkeit weiter. Das ist die erste Strophe. Jetzt ein Wechsel in Halftime. Richtig geiles Riffing! Gegen Mitte des Songs kommt ein Gitarrensolo, wie ich es schon lange nicht mehr gehört habe. Direkt wieder Wechsel in die Strophe. Das Beste an allem ist, dass der Sound den Live-Charackter beibehält. Hier klingt nichts glattgebügelt oder nach Autotune. Ich habe einfach das Gefühl, dass beim bloßen Anhören alles um mich herum explodiert! Scheiße, ist das abgefahren!

Bitter Pill - Startet mit einem schnellen Riffing, das sich als Halftime entpuppt. Nicht ganz so schnell wie die vorherigen Nummern, aber das ist keineswegs negativ. Die Boxen brennen einfach lichterloh! Besonders im Refrain spürt man die akustische, paralysierende Hitze, die sich ihren Weg in die Ohren bahnt. Der Text ist wie immer richtig krass und, wie der Titel schon sagt, eine wahrhaft bittere Pille. Was soll ich noch sagen? Einfach heftig, was hier geboten wird!

Pure Hatred - Kurzes "Intromezzo" und sofort geht es Vollgas weiter. Das Riff erinnert irgendwie an alte Slayer Sachen. Beim Einsatz des Gesangs bricht wieder die Hardcore Hölle los. Ein Riff jagt das nächste Drum-Fill in. Hier ist richtig was los im Songwriting. In der Mitte des Songs ein schmackhafter Halftime Part, der ein richtig geiles Gitarrensolo einleitet! Meine Fresse ist das geil! Wie in den 90gern! Bäms, Junge!

Sucks to be you - Geht im Halftime los. Kraftvolle Lyrics, offenes Riffing und groovende Drums. Bleibt auch so, die Gitarren variieren zwischen offen und abgedämpft. Klingt richtig gut! Der Groove ist die ganze Zeit leicht versetzt, lädt förmlich zum Ausrasten ein. Der Refrain verleitet sofort zum mit gröhlen: IT SUCKS TO BE YOU! Wieder ein oberfettes Gitarrensolo! Was für ein Flitzefinger ist das bitteschön?! Am Ende wieder dieser befreiende Chorus! Mittlerweile bin ich bei "Supra Krass" angelangt. Kennt ihr "Supra" überhaupt? Ist jedenfalls "ne ganze Menge Höher als Super" - hehe

Bloodlust for War - Jetzt geht es weiter im mir altbekannten Pro-Pain Sound. Offene Gitarren, schnelle Drummings. Die Strophe explodiert jetzt aber wieder! Gary schreit sich förmlich die Seele aus dem Leib. Die Bridge zaubert mir ein breites Grinsen ins Gesicht. Hin und wieder wird man von Doublebass Attacken angepogt. Akustische Provokation in ihrer reinsten Form. Auch hier gibt es ein exzellentes Gitarrensolo. Die Energie auf diesem Album blutet nur so aus meiner Anlage heraus. Einfach Wahnsinn!

A good day to die - Thrash Metal! Voll geil! Ist es Bolt Thrower? Nein! Ist es Slayer? Nein! Es ist Pro-Pain! Der Refrain könnte jetzt von KoRn oder In Flames sein. Was keineswegs negativ ist! Da ist auch eine zusätzliche Stimme zu hören. Der Mittelteil ist purer Genuss für alle, die ausgefeilte Riffings lieben. Das Gitarrensolo brennt auch wieder alles nieder mit seiner ganzen gesegneten Rock-heit! Eine weitere abgefahrene Nummer! JUNGÖ!

Fallen Son - Es geht weiter im Thrash Metal Stil. Alles schnell, druckvoll und präzise wie der Einschnitt mit einem Skalpell bei der OP. Hier ist so viel Energie drin, man könnte damit locker nen Heißluftballon steigen lassen. Gegen Mitte kommt ein punktierter Break Part, der ein weiteres perverses Gitarrensolo einleitet. Bäms! Der Höhepunkt des Albums!

Judge - Offene Gitarren leiten ein weiteres energiegeladenes Stück Hardcore ein! Im Midtempo wird man hier durch ein wahres Riffgewitter gejagt, dessen Gesang einen einfach wieder zu PODEN CHLEUDERT! Das Gitarrensolo weiß auch wieder zu überzeugen, wenn auch nicht ganz so wie bei den vorherigen Ballermännern. Zack! Und der Song endet abrupt! Ich liebe sowas, wieder eine richtig starke Nummer der Amis!

Zugabe! - Beginnt mit deutschen Fangesängen, die "Zugabe" brüllen. Darauf wird jetzt richtig geil abgerockt. Es wird total melodiös, eine absolute Fun und Fan Nummer! Großartig! Da braucht man nicht viel sagen, einfach zurücklehnen und genießen. Yeah! Da ich gerade sehe, dass das Album schon fast vorbei ist, brülle ich jetzt einfach mit: ZUGABE! ZUGABE! ZUGABE!

Egg raid on Mojo - Rock n Roll! Die beiden letzten Stücke sind der pure Spaß! Totale Partynummer! Hier geht einfach der Punk ab! Genau so kurz ist der Song dann auch. Zack, vorbei. Das Stück ist übrigens ein Cover von den Beastie Boys!

So, meine Freunde! Zack, vorbei. Leider! Pro-Pain melden sich mit einem Mörder Album zurück! Das hier ist nichts für Weicheier. Hier wird einem der Schädel weggebretzelt mit knallharten Lyrics, präzisen Riffings und punktgenauem Drumming. Jeder, der offen für Musik dieser Art ist, wird das neue Pro-Pain Album "Straight to the dome" lieben. Kein Witz! So eine gute Hardcore Scheibe ist schon lange nicht mehr rausgekommen. "Straight to the dome" ist absolut hörenswert! Wer sich das nicht reinzieht, hat in Zukunft schlicht und ergreifend eine Bildungslücke.

Notiert Euch den 07.09.2012 (Europa-Release) rot im Kalender!
Die Scheibe erscheint als CD Version über Sunny Bastards und als LP Version über Crazy United Records (a Division of Sunny Bastards).

Bis zum nächsten Review
Dan

Trackliste Pro-Pain - Straight to the dome (CD):
01. Straight To The Dome
02. Payback
03. Nothing Left
04. Bitter Pill
05. Pure Hatred
06. Sucks To Be You
07. Bloodlust For War
08. A Good Day To Die
09. Fallen Son
10. Judge
11. Zugabe!
12. Egg raid on Mojo (Beastie Boys Cover)
Jetzt kostenlos in das Album "Straight to the dome" von "Pro-Pain" reinhören

Veröffentlicht von am um 17:41 Uhr unter Reviews

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Bandinfo: Pro-Pain

Zu dieser Band gibt es noch keine Bandbeschreibung.

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